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Stress – lässt uns alt aussehen
Zwei ältere Damen, mit Falten und grauen Haaren - wir beide in 40 Jahren?

Stress – lässt uns alt aussehen

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„Die nervige Kollegin im Büro musste heute natürlich wieder allen die Zeit stehlen mit ihren unnötigen Krankheitsgeschichten. Jetzt bin ich im Stress um meine Arbeit zu erledigen … Warum gelingt es mir nicht, wegzuhören und mich von ihr zu abzugrenzen?“

Stress nervt, Stress macht krank – das wissen wir ja alle bereits.

Aber Stress, und vor allem der Umgang damit, ist auch ein Einflussfaktor für vorzeitige Alterung! Ups, die Vorstellung vom “Alt und klapprig werden“ ist jetzt aber echt unangenehm. Graue Haare und Falten im Gesicht … und das nur wegen der anstrengenden Kollegin und dem Stress im Büro? Das darf ja wohl nicht wahr sein!

Entspann Dich, es gibt einen Ausweg aus dieser Misere. Du hast die Wahl: es ist eine Sache der Betrachtungsweise! Nein, nicht die Falten und die grauen Haare, sondern der Stress. Wir können lernen uns vom Stress zu distanzieren!

Was kannst Du tun?

Hier kommen 3 sofort wirksame Tricks, wie jeder von uns den Umgang mit Stress verändern kann. Das Schlüsselwort ist Selbst-Distanzierung! Damit ist gemeint, die eigenen Gedanken, die um den Stress kreisen, von negativen Gefühlen zu entkoppeln. (Du hast es bestimmt schon geahnt – hier geht’s um Energie!)

Stressabbau geht so:

  1. Sprachliche Distanzierung:
    Stelle dich gedanklich mal neben dich und beobachte: “Was macht diese Frau denn jetzt gerade so nervös? Warum ist die so gestresst?” Indem du in die Rolle eines neutralen Dritten schlüpfst gelingt es leichter, die Situation objektiv zu beurteilen.
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    Wenn wir die Rolle eines Unbeteiligten einnehmen, können wir auch schneller eine pragmatische Lösung für unseren Stress / das Problem erkennen. Das solltest Du unbedingt mal ausprobieren.
  2. Zeitliche Distanzierung:
    Frage dich, ob dieses Ereignis oder diese Aufgabe in 10 Jahren noch Auswirkungen auf dich oder dein Leben haben wird. Häufig erscheint die Sache dann viel weniger wichtig und dringend.
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    Wie wichtig ist heute noch die Note meiner Abiturklausur in Mathematik? Und was habe ich mich damals verrückt gemacht …
  3. Visuelle Distanzierung:
    Diese Methode funktioniert auch nachträglich sehr gut! Lass einfach die stressige Situation rückwirkend – wie einen Film – nochmals vor deinem inneren Auge ablaufen. Vieles sieht aus dieser Perspektive harmloser und umspektakulärer aus.
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    Das macht übrigens richtig Spaß. Im Rückblick fallen mir immer ganz tolle Kommentare ein, die ich den handelnden Personen (inklusive mir selbst) dann an den Kopf werfe. Als virtuelle „Stimme aus dem Off“ … Nachher geht’s mir meist super, weil ich mir selbst den Eindruck vermittelt habe, die Situation unter Kontrolle zu haben.

Ein sehr gutes Gefühl!

Übrigens: diese Tipps sind nicht von mir, sondern aus einem ganz wunderbaren Buch, dass ich erst kürzlich gelesen habe. Ich wende sie jetzt sehr häufig an, weil sie so gut funktionieren.

Weg mit dem Stress – wer will schon alt aussehen?

Wen das Thema “vorzeitige Alterung” interessiert, dem kann ich dieses Buch “Die Entschlüsselung des Alterns – der Telomer-Effekt” von den Professorinnen Elizabeth Blackburn und Elissa Epel sehr empfehlen!
Für diese Buchempfehlung bekomme ich übrigens kein Geld! Das mache ich einfach nur so, weil ich das Buch für echt wertvoll halte.

Natürlich gibt es auch viele effektive Feng Shui Ratschläge zu diesem Thema. Lass uns mal über Deinen Stress sprechen! Jeder hat da ja andere Faktoren 🙂

Hier kannst Du Dir einen Platz in meinem Kalender (bitte anklicken) reservieren, dann rufe ich Dich an.

Häufig helfen schon kleine Dinge um viel zu erreichen und Du benötigst gar keine umfangreichen Umbaumaßnahmen im ganzen Haus.
Ich freue mich darauf, Dich – und Deinen Stress – kennenzulernen, bzw. Deinen Stress zu verabschieden.

2 Comments

  1. Ein sehr schöner Artikel. Danke.
    PS. Ich hab noch einen visuellen Tipp: Die Situation auszoomen, dass sie eher wirkt wie ein Fernsehbild, dem man zusieht. Zack: Schon hast du mehr Distanz dazu.
    Wer will, kann gedanklich sogar den Ton leiser drehen – oder in den schwarz-weiß Modus schalten 😉

  2. Hallo Barbara,
    das „Visuelle Auszoomen“ kann ich mir gut vorstellen. Danke für diese wertvolle Ergänzung. Ich stelle mir das gerade im Büro vor … die Kollegin labert und labert … und ich stelle einfach gedanklich den Ton leiser – und lächle freundlich.
    Funktioniert vielleicht auch bei der der Biolehrerin …

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